Erstellung einer korrekten Wohnflächenberechnung nach DIN

Wussten Sie, dass etwa 80 % der angegebenen Wohnflächen in Deutschland fehlerhaft berechnet sind? Dabei sind die Angaben zu Wohnflächen jedoch ausschlaggebend, um Betriebskosten sowie Miet- und Verkaufspreise korrekt zu ermittelt. Eine exakte Wohnflächenberechnung ist jedoch essentiell, um unnötige und ungerechtfertigte Mehrkosten zu vermeiden.

Wohnflächenberechnung nach WoFlV oder DIN

Eine exakte Wohnflächenberechnung und Vermessung von Gebäuden mittels Laserscanning bietet Ihnen viele Vorteile:

  • Überprüfen Sie, ob die in Ihrem Mietvertrag angegeben Wohnfläche mit der tatsächlichen Wohnfläche übereinstimmt.
  • Erhalten Sie die perfekte Planungsgrundlage für Ihre Bauvorhaben.
  • Erhalten Sie eine genaue Wohnflächenberechnung für Räume mit Dachschrägen, Erkern und baulichen Unregelmäßigkeiten.

Ein korrektes Aufmaß zu erstellen ist der wichtigste Grundstein für eine Wohnflächenberechnung. Dabei stellt insbesondere das Aufmaß einer historischen Bausubstanz eine Herausforderung dar, die wir mittels 3D Scans auf Grundlage von modernem Laserscanning bewältigen.

Professionelle Wohnflächenberechnung in Berlin

Gerade bei Dachschrägen, Erkern oder unregelmäßigen Wänden ist es schwierig, die exakte Wohnfläche korrekt zu ermitteln. Wir empfehlen daher, einen Profi zu beauftragen, um die Wohnfläche berechnen zu lassen. So erhalten Sie nicht nur korrekte Ergebnisse, sondern sind auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Für uns ist die Berechnung der Wohnfläche stets das Ergebnis eines gewissenhaft erstellten Aufmaßes. Da wir mit modernsten Verfahren des Laserscanning und Geräten der Fa. Faro und Leica arbeiten, können Wohnflächen ebenso wie Zeichnungen in der gewünschten Genauigkeit millimetergetreu erstellt werden.

Wohnfläche selbst berechnen

Sie möchten die Wohnfläche Ihres Projektes selbst ermitteln? Dazu ist einiges fachliches Know-How notwendig. Wir empfehlen Ihnen dazu folgende Artikel:

Was unterscheidet die DIN 277 und die Wohnflächenverordnung (WoflV)?

Für die Wohnflächenberechnung gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Berechnung nach DIN 277
  2. Berechnung nach der Wohnflächenverordnung (WolfV)

Beide Möglichkeiten der Berechnung nutzen die Grundfläche, die das Ergebnis eines Aufmaßes ist, als Grundlage. Öffentlich geförderte Wohnungsbauten sowie Eigenheime, die einer Förderung unterliegen, unterliegen der Wohnflächenverordnung (WolfV). Dies kann bei Eigenheimen auch eine Finanzierungsbedingung der Bank sein. Der freie Wohnungsbau unterliegt keiner Bestimmung und kann daher auch nach DIN 277 berechnet werden. Doch worin liegen die Unterschiede?

Nach DIN 277 werden die ermittelten Flächen in Nutz-, Verkehrs- oder Funktionsflächen aufgeteilt. Die Wohnflächenverordnung hingegen bewertet den Wohnwert bzw. Wohnmehrwert einzelnen Räume und Freisitze. Beispielhaft können Balkone in der DIN 277 zu 100 % in die Nutzfläche eingerechnet werden, während sie nach der Wohnflächenverordnung (WoflV) nur zu 25 % bzw. 50 % als Wohnfläche angesetzt werden.

Auch bewerten beide Berechnungsmethoden Dachschrägen sowie Nutzflächen (z. B. Keller) unterschiedlich. Das, was allgemein unter "Wohnfläche" verstanden wird – die Fläche einer Wohnung, die tatsächlich voll nutzbar ist – wird daher eher von der Wohnflächenverordnung abgedeckt. Ein Raum mit einer Dachschräge ist nicht im gleichen Maße nutzbar wie ein Raum der gleichen Grundfläche ohne Dachschräge. Laut DIN 277 hätten jedoch beide Räume die gleiche Wohnfläche. Wir empfehlen daher die Ermittlung der Wohnfläche nach DIN 277 nur in Ausnahmefällen.

Unterschiede der Zweiten Berechnungsverordnung und der Wohnflächenverordnung

Die Zweite Berechnungsverordnung ist der Vorläufer der Wohnflächenverordnung, ist jedoch für Berechnungen, die bis zum 31. Dezember 2003 vorgenommen wurden, weiterhin gültig. Im Unterschied zur Wohnflächenverordnung sieht die Zweite BV folgendes vor:

  • "Sichtgeschützte" Freisitze wie Balkone werden mit 50 % der Fläche angerechnet.
  • Wintergärten werden mit 50 % angerechnet (in der WoflV gilt dies nur für nicht beheizte Wintergärten).
  • Es erfolgt ein pauschaler Abzug für Putz in Höhe von 3 %.
  • Grundflächen von Schornsteinen, Pfeilern etc. werden nicht berücksichtig.
  • Es erfolgt keine Berücksichtigung von Flächen unter Treppen mit einer lichten Höhe von unter 2 m.

Bitte beachten Sie, dass die Zweite BV nur Grundlage diverser Ausführungsvorschriften, beispielsweise der IBB in Berlin war. Somit ist im Einzelfall zu prüfen, wie die Wohnfläche ermittelt wurde und wie sich eine neue Berechnung nach heutigen Gegebenheiten auswirken würde. Eine Neuberechnung ist nicht unbedingt immer sinnvoll und sollte abgewägt werden.

Unser Team

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Über uns

wir sind ein junges Unternehmen aber...

unsere Mitarbeiter haben ein breitgefächertes Wissen über alle Bestandteile der Planung und Ausführung. Wir beschäftigen sowohl kaufmännische als auch technische Mitarbeiter. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro können wir alle Leistungen rund um die Planung und Bestandspflege erbringen.

Kontakt Info

Sebastian Zell

CAD- und Aufmass Service

Contessaweg 22

14089 Berlin

E-mail: sebastian.zell@zell-aufmass.de


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