Photogrammetrie und warum wir sie nicht einsetzen

Die Photogrammetrie ist ein Verfahren, welches um das Jahr 1900 aus der Geodäsie hervorgegangen und wurde seitdem immer wieder weiterentwickelt. Für die Wohnflächenberechnung wird dieses Verfahren noch immer vielfach eingesetzt, auch wenn es weder absolut akkurat, noch sonderlich effizient ist.

Aus diesem Grund verzichten wir auf dieses Verfahren und setzen auf die moderne Ermittlung von Aufmaß und Wohnflächenberechnung mittels Laseraufmaß durch Laserscanner.

Die Photogrammetrie und ihre Funktionen im Überblick

Bei der Photogrammetrie werden die verschiedenen Maße und Maßeinheiten durch die Vermessung von Bildern erstellt. Dabei kommen in der Regel spezielle Messkameras zum Einsatz, welche an verschiedenen, vorher genau definierten Punkten Aufnahmen erstellen.

Diese Aufnahmen können dann anhand der bekannten 3D-Koordinaten und in aufwändigen Berechnungsverfahren genutzt werden, um Abstände und Größen und somit das Aufmaß zu berechnen.

Dieses Verfahren setzt allerdings nicht nur speziell kalibrierte und entsprechend teure Vermessungskameras voraus, sondern auch ein äußerst genaues Arbeiten. Dementsprechend kann es beispielsweise bei der Wohnflächenberechnung und der Aufnahme von Aufmaß und Bemessungsfeldern zu leichten Unstimmigkeiten und Unsicherheiten kommen.

Verschiedene Messverfahren bei der Photogrammetrie

Je nach Art des Objektes und der verwendeten Technik kommen bei der Photogrammetrie verschiedene Mess- und Berechnungsverfahren zum Einsatz, welche in Teilen auch ergänzend eingesetzt werden können. Darunter fallen die absolute Orientierung, die äußere Orientierung, die innere Orientierung und die relative Orientierung

Bei all diesen Berechnungsmethoden kommen unterschiedliche Modelle und unterschiedliche Bildkomponenten zum Einsatz. Die Wohnflächenberechnung mittels Photogrammetrie ist somit für den aktuellen und modernen Einsatz in der Regel vollkommen ungeeignet.

Die absolute Orientierung: Bei der absoluten Orientierung werden die bekannten Punkte und Maßeinheiten als Grundlage für das Aufmaß genutzt. Hierbei spielt die Relation der Kameras zueinander eine wichtige Rolle. Durch die Kenntnis der Abstände zwischen den Kameras und deren Orientierung im Raum kann ein Punktemodell erstellt werden, welches sich auf die Örtlichkeit anwenden lässt.

Die naturgemäße Fehlertoleranz bei diesem System lässt sich nur durch eine Restfehlerinterpolation minimieren.

Die äußere Orientierung: Bei dieser Methode müssen die auf den Messbildern erkennbaren Punkte der Räumlichkeiten anhand eines vorher bekannten Fixmaßes berechnet werden.

Das bedeutet, dass gut sichtbare Elemente im Bild in ihrem Aufmaß bekannt sein müssen, um anhand dessen mathematisch die anderen Größenverhältnisse im Bild berechnen zu können.

Die innere Orientierung: Hierbei wird direkt innerhalb des Bildes anhand des Bildmittelpunktes gemessen. Hierbei werden Parameter wie Brennweite und Objektivzeichnung ebenfalls mit einberechnet, um die einzelnen Punkte des Bildes in ein räumliches Koordinatensystem übertragen zu können.

Die relative Orientierung: Hierbei wird die relative Lage mehrere Bilder zueinander genutzt, um einen Modellverbund zu erstellen und somit ein 3D-Bild der Räumlichkeiten zu ermitteln und dieses zu vermessen. Ein relativ aufwändiges Verfahren, welches beispielsweise bei der Wohnflächenvermessung deutlich zu kompliziert und ineffektiv ist.

Die moderne Alternative zur Photogrammetrie

Auch wenn die Photogrammetrie über mehr als 100 Jahre verlässliche und zuverlässige Daten liefern konnte und noch immer liefert, haben wir uns gegen dieses Verfahren entschieden. Wir berechnen das jeweilige Aufmaß bei der Wohnflächenberechnung mittels moderner Laserscanner, welche die Daten schnell und vor allem unkompliziert in entsprechende Modelle übertragen können.

Somit bieten wir eine deutlich höhere Genauigkeit bei der Berechnung von Wohnflächen und bei der Aufmaß-Ermittlung an und können viele Mitbewerber sowohl in Sachen Geschwindigkeit als auch Genauigkeit deutlich schlagen.

Wichtig ist hierbei vor allem die Erfahrung unserer Experten zu nennen, welche sich bereits seit vielen Jahren mit der Technologie der Laserscanner beschäftigen und somit eine schnelle und sichere Ermittlung der erforderlichen und gewünschten Maße sicherstellen.

Die von uns gemessenen Punkte werden an die Software übertragen und dort sofort in ein entsprechendes Modell umgewandelt.

Schneller und vor allem unkomplizierter können Sie die Wohnflächenberechnung nicht vornehmen. Und das mit einer Genauigkeit, welche sich durch die Photogrammetrie selbst unter optimalen Bedingungen nicht erreichen lässt.

Wenn Sie für die Wohnflächenberechnung oder für andere Aufmaß-Arbeiten professionelle Unterstützung mit moderner Technik und schnellen Ergebnissen suchen, dann kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot.

Gerne erläutern wir Ihnen im direkten Gespräch nochmals die Vorteile der von uns genutzten Laserscann-Systeme und die Möglichkeiten, welche sich für Sie als Bauherr oder Architekt aus diesen Systemen ergeben.

Nutzen Sie die Möglichkeiten moderner Technik und beauftragen Sie uns mit der Wohnflächenberechnung und dem Laseraufmaß mit modernen und optimal kalibrierten Laserscann-Systemen.

Unser Team

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Über uns

wir sind ein junges Unternehmen aber...

unsere Mitarbeiter haben ein breitgefächertes Wissen über alle Bestandteile der Planung und Ausführung. Wir beschäftigen sowohl kaufmännische als auch technische Mitarbeiter. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro können wir alle Leistungen rund um die Planung und Bestandspflege erbringen.

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Sebastian Zell

CAD- und Aufmass Service

Contessaweg 22

14089 Berlin

E-mail: sebastian.zell@zell-aufmass.de


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